Novemberpogrome 1938
In der Nacht zum 10. November 1938 wurden im ganzen Deutschen Reich Synagogen, Geschäfte und Wohnungen jüdischer Menschen überfallen und zerstört. Lübeck erinnert jedes Jahr daran.
Seit 1991 veranstaltet die Hansestadt Lübeck jedes Jahr im November und Dezember die Reihe „Zeit des Erinnerns, für die Zukunft“: Gedenkveranstaltungen, Vorträge, Ausstellungen, Rundgänge, Filme, Musik und Theater, getragen von vielen Lübecker Institutionen und Vereinen. Die Fachstelle Erinnerungskultur der Stadt koordiniert das Programm.
Viele Termine finden rund um die Parade statt, direkt am Zeughaus. Unser Film hat in diesem Rahmen am 20. November Premiere. Hier sammeln wir die Termine, die mit dem Ort und dem Film zu tun haben.

In der Nacht zum 10. November 1938 wurden im ganzen Deutschen Reich Synagogen, Geschäfte und Wohnungen jüdischer Menschen überfallen und zerstört. Lübeck erinnert jedes Jahr daran.
Am 10. November 1943 wurden Johannes Prassek, Hermann Lange, Eduard Müller und Karl Friedrich Stellbrink in Hamburg hingerichtet. Zum Gedenken gehört eine Kranzniederlegung am Zeughaus.
Am 6. Dezember 1941 mussten sich 92 Lübecker Jüdinnen und Juden sammeln und wurden nach Riga deportiert. Die meisten wurden ermordet.
Angaben in eckigen Klammern folgen mit dem Programmheft 2026. Alle Angaben ohne Gewähr.
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Das vollständige Programm veröffentlicht die Hansestadt Lübeck im Programmflyer und im Veranstaltungskalender: Zeit des Erinnerns auf luebeck.de ↗